GRANADA | NICAS BUNTE KOLONIALSTADT

Nachdem uns das Aero-Taxi im Anschluss an unseren Insel-Traumurlaub in der Hauptstadt Nicaraguas wieder ausgespuckt hatte, steuerten wir nach einer schrecklichen Nacht ohne Schlaf, die wir mit rund 20 Moskitos in unserem Camper am Flughafen verbracht hatten, schon unser nächstes Ziel an: Granada am Lago Cocibolca.

Masaya-Vulkan 

Bevor wir jedoch in die Stadt selbst fahren sollten, machten wir noch einen Zwischenstopp beim Vulkan Masaya. Dieser wurde uns von anderen Reisenden empfohlen. Was den Vulkan Masaya so besonders macht, ist, dass man direkt mit dem Auto zum Schlund des Kraters fahren kann. Schon ziemlich abgefahren! Das konnten wir uns natürlich nicht nehmen lassen, und so besuchten wir früh morgens den Vulkan, bestiegen noch den nicht mehr aktiven Nachbarvulkan und genossen den Ausblick. Wenn auch nur für kurze Zeit, da man sich den Vulkandämpfen nicht zu lange aussetzen darf. Übrigens soll der Ausblick bei Nacht noch spektakulärer sein, da man das Magma noch besser erkennen kann. Uns passte es zeitlich nicht in den Kram, was uns zu einem Besuch früh am Morgen veranlasste.

Ostern in Granada

Den Masaya-Vulkan im Rücken, stießen wir in die Stadt Granada vor. Wir quartierten uns kurzerhand beim „Cruz Rojo“, also beim Roten Kreuz, ein und bekamen einen bewachten, schönen Campspot mitten in der Stadt zugewiesen. Nach einigem Sightseeing, wie etwa dem Besuch des Chocolate-Museums (den Tourguide mit seinem Entertainment werden wir wohl nie mehr vergessen 🙂 ), zeigte sich schon die bunte Vielfalt dieser im Kolonialstil erbauten Stadt.

Zufällig war diese Woche gerade „Semana Santa“, also Ostern, was die nicaraguensische sowie costa-ricanische Bevölkerung dazu veranlasste, nach Granada zu kommen, um hier zu feiern. Uns zeigte sich das durch viele tausende Besucher, die untertags am See flanierten und badeten, tranken und aßen, um in der Nacht die Stadt unsicher zu machen. Zudem gab es jeden Tag Prozessionen, wo der liebe Sohn Gottes und seine römischen Verfolger auf einer riesigen Bare durch die Straßen getragen wurden. War eigentlich ganz nett anzusehen. Gespeist haben wir übrigens auch wieder gut, so gab es neben den bekannten Pupusas etwas Neues zu entdecken: Quesillos, also Tacos gefüllt mit Käse, Crema und Zwiebel. Echt schmackhaft. Wir werden uns wohl so einige Speisen und Ideen mit nach Hause nehmen.

So verbrachten wir das Osterwochenende ganz gemütlich in Granada, bevor wir uns zu einem Abenteuer aufmachen sollten, von dem wir beide schon lange geträumt haben. Der Besuch des sagenumwobenen Costa Rica. [Christian am 24.04.2019]


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